Vibe-Coding verändert gerade, wie digitale Lösungen entstehen. Statt klassischer Programmierung rücken KI-gestützte Entwicklungsumgebungen, natürliche Sprache und schnelle Prototypen stärker in den Mittelpunkt. Für Beratende eröffnet das neue Möglichkeiten: Ideen können schneller getestet, einfache Tools selbst gebaut und kundenspezifische Lösungen greifbarer gemacht werden.

Im RKW LAB 06 geben wir einen praxisnahen Einstieg in Vibe-Coding im Beratungskontext. Die Teilnehmenden lernen aktuelle Plattformen kennen, ordnen deren Relevanz für die eigene Beratungstätigkeit ein und setzen sich mit typischen Chancen und Fallstricken auseinander.

Im praktischen Teil entwickeln die Teilnehmenden ein eigenes kleines Vibe-Coding-Projekt, das sie im Beratungsalltag weiterdenken und direkt nutzen können. Dabei geht es nicht darum, klassische Softwareentwicklung zu ersetzen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Beratende KI-gestützte Tools sinnvoll einsetzen können, um Ideen schneller sichtbar zu machen, Prozesse zu unterstützen und neue Leistungen zu entwickeln.

Der Workshop verbindet Impulse, Live-Demos, praktische Übungen und gemeinsame Reflexion. Neben konkreten Anwendungsmöglichkeiten werden auch kritische Fragen betrachtet: Datenschutz, Sicherheit, technische Abhängigkeiten, Vendor Lock-in und die Frage, wie sich Beratungsleistungen und Geschäftsmodelle durch solche Werkzeuge verändern können.

Zielgruppe Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberater, akkreditierte Berater:innen im Netzwerk des RKW Thüringen sowie Beratende, die KI-gestützte Werkzeuge praktisch in ihrer Arbeit einsetzen oder deren Potenzial für neue Beratungsleistungen besser verstehen möchten. Besonders geeignet ist der Workshop für Beratende, die erste eigene digitale Prototypen entwickeln, KI-Tools strukturierter einsetzen oder ihre Kunden beim Einsatz neuer KI-gestützter Anwendungen sicherer begleiten möchten.
Inhaltliches Ziel

Ziel des RKW LAB 06 ist es, Beratenden einen fundierten und zugleich praktischen Einstieg in Vibe-Coding zu ermöglichen. Die Teilnehmenden sollen verstehen, was Vibe-Coding ist, welche Plattformen und Einsatzszenarien für den Beratungskontext relevant sind und wo die Grenzen dieser Arbeitsweise liegen.

Am Ende des Workshops sollen die Teilnehmenden in der Lage sein, erste eigene Prototypen für den Beratungsalltag zu entwickeln, Vibe-Coding-Anwendungen kritisch einzuordnen und deren Nutzen für Kundenprojekte, interne Arbeitsprozesse oder neue Beratungsangebote einzuschätzen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung aus praktischem Ausprobieren und strategischer Reflexion: Was ist heute sinnvoll machbar, was bleibt riskant, und wie verändert diese Entwicklung das Geschäftsmodell von Beratung?

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